Eröffnung am Donnerstag, 3. März 2005, um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer vom 4. bis 12. März 2005
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 16 - 20 Uhr; Sa./So. 14 - 18 Uhr
Finissage am Samstag, 12. März 2005, 20.00 Uhr (Eintritt 5 EUR - begrenzte Teilnehmerzahl)
Katharina Gschwendtner
Aus der Ferne bestechen ihre Werke durch ihre klaren Farben. Sieht man die Bilder aus der Nähe, so wird man gefesselt von ihrem psychocomicartigen Stil. Katharina Gschwendtner erzählt mit ihren detaillierten Illustrationen Geschichten, mal verträumt, dann wieder verwirrend abstrakt, im Stil aber immer klar. Die irrealen Geschichten spielen sich in Szenen ab, sie überlagern, vereinen, trennen sich. Die mit Tusche und Feder auf Glas skizzierten Handlungen ziehen den Betrachter in einen Sog. Man versinkt in einem inhaltlichen Puzzle aus leuchtenden Farben und Motiv. Da wuchern nahezu ungeplant Figuren, Objekte und architektonische Formen über die Fläche und verlieren sich dann in ihrer teigartigen Farbigkeit. Die Zeichnungen entwickeln sich aus der Mitte heraus, die Handlung der erzählerischen Ebenen sprudelt aus diesem Mittelpunkt wie eine unerschöpfliche Quelle. Chaos kreuzt Ordnung. Die unzähligen zu entdeckenden Erzählungen fügen sich allmählich zu einem psychologisch dichten Gesamtgefüge zusammen. Da verfällt der Betrachter vor ihren Exponaten ins Grübeln, ins Träumen, und sucht nach seinen eigenen Versionen ihrer Geschichten.
Die Vielseitigkeit der in Hamburg geborenen und in Bayern aufgewachsenen Künstlerin ist enorm. Von Tapeten über Mode bis hin zu Illustrationen für einige renommierte Magazine in Deutschland bedient Katharina Gschwendtner ein großes Spektrum an Kunden. Neben ihrer kundenorientierten Arbeit hat sie sich immer den Platz für ihre freien künstlerischen Arbeiten erhalten. Gelernt hat sie Holzbildhauerin, danach folgten Studium der Visuellen Kommunikation in Pforzheim sowie Auslandstudium in Athens/Georgia (USA) und ein Kommunikationsdesign-Studium an der Hochschule für bildende künste in Hamburg. Sie hat in den letzten Jahren einige Förderpreise gewonnen und war neben diversen Gruppen- und Einzelausstellungen mit einigen Werken auf der Index 04 im Dezember im Kunsthaus vertreten.
Ab Donnerstag, dem 3. März 2005, wird Katharina Gschwendtner im Westwerk Hamburg zu sehen sein. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr und wird begleitet durch musikalische Darbietungen. Zur Finissage am 12. März 2005 um 20 Uhr werden die Hamburger Künstlerin Katrin Bethge mit ihren Overheadprojektionen zu sehen und Gregory Büttner, Stefan Funck - für diesen abend - mit ihren elektroakustischen Klangschichtungen zu hören sein.
Katharina Gschwendtner
1970 geboren in Hamburg, aufgewachsen in Nürnberg
1993 - 1996 Studium Visuelle Kommunikation in Pforzheim
1996 - 1997 School of Visual Arts, Athens/Georgia (DAAD-Stipendium)
1998 - 2001 Studium Kommunikationsdesign und Diplom in Hamburg.
Ausstellungen:
2001 - Whats Up With That?, hinterconti, Hamburg, Buch
- Echolot, Westwerk, Hamburg, Katalog
2003 - TinTingYahee, hinterconti, Hamburg
- Wartezimmer, Hamburg
- Hafensafari, Hamburg, Katalog
2004 - Saar Ferngas Junge Kunst Förderpreis, Saarland Museum Saarbrücken, Katalog
- TUFA Kultur- und Kommunikationszentrum und Galerie Junge Kunst Trier,
- Kunstverein Ludwigshafen
- Kreuzwege durch verdrehte Welten/Kunst im Stadtraum, Hamburg
- Spring! Galerie Kunststück, Hamburg, Comicheft
- INDEX 04, Kunsthaus Hamburg
Stipendien/Preise:
1996 - 1997 - DAAD Auslands-Stipendium, USA
2001 - Förderpreis, Designinitiative Hamburg
- Förderpreis, Hans-Meid-Stiftung
2003 - Auszeichnung New Walls Please!
2004 - Vorauswahl Saar Ferngas Förderpreis
- Award Of Excellence, World Best-Designed Newspaper Award
- Merrit Award, one show
Für weitere Informationen:
Westwerk. | Admiralitätstraße 74 | 20459 Hamburg
rabe@westwerk-hamburg.de
Katharina@Gschwendtner.info
www.Gschwendtner.info

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