Aleksej Mirnij - MIR
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Ausstellung im Westwerk Admiraltätstraße 74 20459 Hamburg
Eröffnung am Donnerstag, 29. Juni 2006, 19 Uhr
musikalisch begleitet von THE HAINA mit Weltraumelektro- und Satellitenpop
Ausstellung: 30.06-09.07.06
Montag-Freitag 15.00-19.00 Uhr, Samstag 12.00-16.00 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Aleksej Mirnij - MIR -, er selber sagt von sich ãmich interessieren immer wieder die klassischen Themen, seien es Adam und Eva, Venus und Ikarus, die Schöpfung und das Vergängliche. Aleksej Mirnij malt großformatig in Öl und Acryl, er bringt seine Themen in reduzierter Form auf die Leinwand. Er spielt mit malerischen Hintergründen, symbolischen Figuren, Zitaten der Kunstgeschichte und des Alltags. In den Schriftfragmenten seiner Muttersprache verbergen sich verschlüsselte Botschaften über Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft. Seine graphisch minimalen Arbeiten sind nicht klar zu interpretieren. Aleksej Minrij geht mit seinen Werken andere Wege und kreierte selbstbewusst für seine Kunst den heute schon feststehenden Begriff des "Inforealismus".
Für die Ausstellung im Westwerk arbeitet MIR an einer Serie, die sich thematisch mit der Raumfahrt auseinandersetzt. Als Kind in der Sowjetunion aufgewachsen wollte er Kosmonaut werden. Es scheint, als hätte ihn das nie losgelassen. Mit seiner unverwechselbaren Handschrift reflektiert er über die Rolle des Künstlers die Illusion vom Erobern des Weltraums.
Auf großformatigen Leinwänden werden ãLeyla, ãJuriy Gagarin und die ãRaumstation MIR zu sehen sein. Dem Künstler geht es bei der Thematik um die nostalgischen Utopien der 60er, 70er Jahre sowie um die ewige Reise unseres Planeten in den endlosen Weiten des Weltraums. Die Gemälde werden alle in Schwarz/Weiß gehalten sein. So wirken sie wie eine Entzauberung des Mythos von der Eroberung der Sterne, stellen in ihrer gemalten Klarheit die Frage nach der Illusion des technischen Zeitalters, in dem man dachte, dass die Technik des Menschen Erlösung und Seelenheil darstellt.
Lebenslauf (Auszüge):
1965 geboren in Sewastopol, UDSSR
1988-1993 Studium der Malerei in St. Petersburg
seit 1994 freier Künstler
Ausstellungen (Auswahl):
1992 "Gorod" - Manege, St. Petersburg
1993 "Osen" - Sojuz Khudozhnikow, St. Petersburg
1995 "Russische Kunstwoche", Buchholz
1997 "Elbart" - Hamburg
2001 "KOOS & KO KG", Hohe Bleichen
2003 ArtCafe, London
2004 "Inforealism" - Galery Scorpio, Hamburg
2004 Galerie Sediwa, Hamburg
2005 Heliumcowboy Artspace, Hamburg
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